Ich bin wie ihr. Ich liebe Äpfel.
von Theresia Walser
Kammerspiele
Premiere 24. April 2026
TEAM
Regie: Ella Haid-Schmallenberg
Bühne: Nora Schreiber
Kostüme: Mirjam Kiefer
Dramaturgie: Lukas Schmelmer
INHALT
Drei Diktatorengattinnen treffen im Rahmen einer Pressekonferenz aufeinander. Anlass ist die geplante Verfilmung ihres Lebens. Zwar sind die ehemaligen First Ladies längst nicht mehr im Amt, doch hängen sie allesamt noch den glanz- und ruhmreichen Tagen im Zentrum von Macht und Aufmerksamkeit nach. Die Männer von Frau Margot und Frau Imelda sind eines unfriedlichen Todes gestorben, und der von Frau Leila steht aktuell vor einem »grotesken holländischen Gericht« wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Um die Sprach- bzw. Verständnisbarrieren zwischen den Herrscherinnen zu überwinden, bemüht sich der Übersetzer Gottfried zunehmend verzweifelt, zwischen ihnen zu vermitteln, und schürt dabei die politischen Verwerfungen immer weiter. Obwohl die Zeitläufe eine deutlich andere Sprache sprechen, weigern sich die drei vehement, ihre Uhren umzustellen, und befinden unisono, dass ihre Biografien viel zu überwältigend seien, um in einen banalen Film zu passen; allein die Oper könne das angemessene Medium sein…
In »Ich bin wie ihr, ich liebe Äpfel« setzt die Autorin Theresia Walser sich mit menschlichen Abgründen und der Natur des Bösen auseinander. Regisseurin Ella Haid-Schmallenberg bringt die bitterböse Komödie über politische Selbstinszenierung, autoritäre Systeme und öffentliche Rollenbilder mit scharfsinnigem Humor und großer Spielfreude auf die Bühne.
In »Ich bin wie ihr, ich liebe Äpfel« setzt die Autorin Theresia Walser sich mit menschlichen Abgründen und der Natur des Bösen auseinander. Regisseurin Ella Haid-Schmallenberg bringt die bitterböse Komödie über politische Selbstinszenierung, autoritäre Systeme und öffentliche Rollenbilder mit scharfsinnigem Humor und großer Spielfreude auf die Bühne.